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Lohnfortzahlung nach Urlaub im Corona-Risikogebiet


Hat ein Arbeitnehmer wissentlich oder unwissentlich Urlaub in einem Risikogebiet gemacht, muss er einen Corona-Virustest machen oder nach der Heimreise für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Er kann nicht einfach an den Arbeitsplatz zurückkehren, sondern ist verpflichtet, sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und in häuslicher Quarantäne zu bleiben. Er muss seinem Arbeitgeber mitteilen, ob er sich in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten hat oder Kontakt zu einer infizierten oder unter Infektionsverdacht stehenden Person hatte. Damit soll die Gefahr der Ausbreitung des Virus am Arbeitsplatz gemindert werden.


Reist ein Arbeitnehmer wissentlich in ein Land, für das eine Reisewarnung besteht, handelt er schuldhaft im Sinne der Entgeltfortzahlungsbestimmungen. Dann steht ihm kein Entgeltfortzahlungsanspruch zu, es sei denn, er kann seine Arbeitsleistung aus dem Homeoffice erbringen.


Wir das Reiseland erst nach dem Antritt der Reise zum Risikogebiet erklärt, hat der Arbeitnehmer nicht schuldhaft gehandelt und hätte einen Lohnfortzahlungsanspruch. Dann greift das Infektionsschutzgesetz ein, wonach der Arbeitnehmer einen Entschädigungsanspruch für die Zeit der Quarantäne hat. Der Arbeitgeber leistet die Entgeltfortzahlung und kann sie sich von der zuständigen Behörde erstatten lassen.




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Arbeitsrecht, Sozialrecht